ΕΡΓΑΣΤΗΡΙΟ ΕΡΕΥΝΩΝ ΝΕΟΕΛΛΗΝΙΚΗΣ ΦΙΛΟΣΟΦΙΑΣ
ΠΑΝΕΠΙΣΤΗΜΙΟ ΙΩΑΝΝΙΝΩΝ
ΦΙΛΟΣΟΦΙΚΗ ΣΧΟΛΗ
ΤΜΗΜΑ ΦΙΛΟΣΟΦΙΑΣ, ΠΑΙΔΑΓΩΓΙΚΗΣ ΚΑΙ ΨΥΧΟΛΟΓΙΑΣ
ΤΟΜΕΑΣ ΦΙΛΟΣΟΦΙΑΣ
ΔΙΕΥΘΥΝΤΗΣ: ΚΩΝΣΤΑΝΤΙΝΟΣ Θ. ΠΕΤΣΙΟΣ
ΑΝΑΠΛΗΡΩΤΗΣ ΚΑΘΗΓΗΤΗΣ
ΙΣΤΟΡΙΑΣ ΤΗΣ ΦΙΛΟΣΟΦΙΑΣ

Κωδικὸς Ἐγγραφῆς:
  13408
Ὀνοματεπώνυμο:
  Haag, Erich
Ἔτος Γέννησης:
  1901
Τόπος Δράσης:
 
Καθίδρυμα:
 
 
Φιλοσοφικὲς Ἀπόψεις - Συμβολή:
 

HAAG, ERICH


Er ist 1901 in einer württembergischen Kleinstadt geboren und hat seine Schulbildung in einer der vorzüglichen evangelischen Heimschulen Württembergs erhalten. Von 1920 -1924 studierte er in Tübingen und Berlin klassische Philologie und Geschichte. Im Jahre 1925 ist er in den württembergischen Schuldienst eingetreten und hat 40 Jahre lang bis zu seiner Zuruhesetzung am Uhland - Gymnasium Tübingen unterrichtet, zuerst als Studienassessor und Studienrat, dann — nach 1945 — als Schulleiter. In Tübingen hat er 1931 bei Theodor Häring promoviert mit der Arbeit: Platons Kratylos. Seine wissenschaftlichen Neigungen hat er stets neben und im Zusammenhang mit der Schularbeit befriedigt. Nach dem Kriege hat er sich in der schul- und kulturpolitischen Arbeit betätigt, vor allem als er 1956 für 4 Jahre zum 1. Vorsitzenden des Deutschen Altphilologenverbandes gewählt wurde. Im Zusammenhang mit seinen Bemühungen, das Erbe der Antike im Bewußtsein der Gegenwart lebendig zu erhalten, ernannte ihn die Universität Tübingen zum Honorarprofessor mit dem Lehrauftrag: Antike Bildungsgeschichte. Von großer Bedeutung war für ihn die späte Begegnung mit Eduard Spranger. Aus den vielen freundschaftlichen Gesprächen mit diesem edlen Manne erwuchs das Büchlein: Spranger-Haag, Der Sinn des altsprachlichen Gymnasiums in der Gegenwart, 1960, das 1963 von J. Touloumakos ins Neugriechische übersetzt worden ist.