ΕΡΓΑΣΤΗΡΙΟ ΕΡΕΥΝΩΝ ΝΕΟΕΛΛΗΝΙΚΗΣ ΦΙΛΟΣΟΦΙΑΣ
ΠΑΝΕΠΙΣΤΗΜΙΟ ΙΩΑΝΝΙΝΩΝ
ΦΙΛΟΣΟΦΙΚΗ ΣΧΟΛΗ
ΤΜΗΜΑ ΦΙΛΟΣΟΦΙΑΣ, ΠΑΙΔΑΓΩΓΙΚΗΣ ΚΑΙ ΨΥΧΟΛΟΓΙΑΣ
ΤΟΜΕΑΣ ΦΙΛΟΣΟΦΙΑΣ
ΔΙΕΥΘΥΝΤΗΣ: ΚΩΝΣΤΑΝΤΙΝΟΣ Θ. ΠΕΤΣΙΟΣ
ΑΝΑΠΛΗΡΩΤΗΣ ΚΑΘΗΓΗΤΗΣ
ΙΣΤΟΡΙΑΣ ΤΗΣ ΦΙΛΟΣΟΦΙΑΣ

Κωδικὸς Ἐγγραφῆς:
  9179
Ὀνοματεπώνυμο:
  Gehlen, Arnold
Τόπος Δράσης:
 
Καθίδρυμα:
 
 
Φιλοσοφικὲς Ἀπόψεις - Συμβολή:
 

GEHLEN, ARNOLD


Er wurde am 29. Januar 1904 in Leipzig als Sohn des Verlegers Dr. jur. Max Gehlen und seiner Ehefrau Margarete geboren. Die Familie ist westfälischer Herkunft. Nach dem Besuch des Thomas - Gymnasiums und dem Studium der Philosophie in Leipzig und Köln promovierte er im Jahre 1927 zum Dr. phil. Sein Lehrer Hans D r i e s c h weckte das Interesse an den Naturwissenschaften. Im Jahre 1930 erhielt A.G. die Venia legendi für Philosophie an der Universität Leipzig. Er vertrat im Sommersemester 1933 einen Lehrstuhl dieses Faches an der Universität Frankfurt und wurde, nach Leipzig zurückgekehrt, Assistent des Soziologen Hans F r e y e r. Die Berufung als Nachfolger von Hans D r i e s c h als ord. Professor an die Universität der Heimatstadt erfolgte 1934. Die späteren Berufungen föhrten nach Königsberg (1938) und Wien (1940), dort, in der Nachfolge Rollert Reiningers.

Während des Krieges mußte A.G. seine Lehrtätigkeit mehrfach, in den letzten Jahren endgültig wegen des Heeresdienstes unterbrechen, als Heeresoffizier wurde er 1945 in Oberschlesien schwer verwundet.
Im November 1946 begannen Verhandlungen zur Berufung an die neu gegründete Akademie (dann Hochschule) für Verwaltungswissenschaften in Speyer, seit 1947 wirkte er dort als ord. Professor der Soziologie und versah in den Jahren 1951 - 53 das Rektorat. Als 1962 an der Rhein. - Westfäl. Technischen Hochschule Aachen eine philosophische Fakultät errichtet wurde, folgte A.G. dorthin einem Rufe auf den Lehrstuhl für Soziologie. Seit 1969 ist er emeritiert.
A.G. war Gastprofessor an der Universität Istanbul (1954) und an der Eidgen. Technischen Hochschule Zürich (1967). Er ist korrespondierendes Mitglied im Auslande der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zu Wien. Adenauer - Preis 1971.
Hauptwerke: Der Mensch (1940, 9. Aullage 1971), Urmensch und Spätkultur (1956, 2. Aufl. 1964), Die Seele im technischen Zeitalter (1957, 13. Aufl. 1972), Zeit - Bilder (1960, 2. Aufl. 1965), Anthropologische Forschung (1961, 9. Aufl. 1972), Moral und Hypermoral (1969, 3. Aufl. 1973).